Alles Wichtige über Solarstrom

Sie interessieren sich für Solarstrom und möchten einen schnellen Überblick erhalten? Hier finden Sie alles Wichtige auf einen Blick.

Was ist Solarstrom?

Was ist Solarstrom?

Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Der Begriff „Photovoltaik“ setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen („Photovoltaischer Effekt“).

Wie wird aus Sonne Strom?

Wie wird aus Sonne Strom?

Die Sonne liefert uns täglich Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung. Diese Strahlung kann man mit Hilfe des photovoltaischen Effektes nutzen. Dazu verwendet man beispielsweise das Halbleitermaterial Silizium. Bei Bestrahlung einer dünnen Siliziumscheibe werden Elektronen freigesetzt, die man als Strom nutzen kann. Im Herstellungsverfahren werden diese silbergrauen Siliziumscheiben Wafer genannt. Um den Ertrag eines Wafers zu erhöhen, wird er mit einer Beschichtung versehen, die der Solarzelle eine blaue oder schwarze Färbung verleiht. Damit der Strom gleichmäßig abgeführt und genutzt werden kann, wird zusätzlich ein dünnes Gitter aus metallischen Leitungsbahnen aufgetragen. Erst nach diesem Produktionsschritt spricht man von Solarzellen. Die Solarzellen werden aneinander gereiht und zu sogenannten Strings verschaltet. Mehrere Strings nebeneinander bilden ein Solarstrommodul, das im letzten Schritt seiner Herstellung luft- und wasserdicht einlaminiert wird. Jetzt ist das Modul einsatzbereit für die Umwandlung von Sonnenlicht in Solarstrom.

Da Solarstrommodule Gleichstrom erzeugen, den unser Stromnetz nicht transportieren kann, wird ein weiteres Bauteil für eine komplette Solarstromanlage benötigt: Ein sogenannter Wechselrichter wandelt den solaren Gleichstrom in Wechselstrom um, der dann entweder direkt im Haus verbraucht, oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Zur Animation "So wird aus Sonne Strom"

Warum schütze ich mit Solarstrom die Umwelt?

Warum schütze ich mit Solarstrom die Umwelt?

Mit einer Solarstromanlage machen Sie sich nicht nur unabhängiger von steigenden Strompreisen, sondern schonen auch die Umwelt. Denn der Strom, der durch eine Solarstromanlage erzeugt wird, vermeidet viele Tonnen CO2-Emissionen. In Deutschland werden für die Erzeugung einer Kilowattstunde Haushaltsstrom aus Kohle-, Gas- und Atomkraftwerken im Schnitt 700 Gramm CO2 emittiert. Eine Solarstromanlage spart dagegen 569 Gramm pro Kilowattstunde und Jahr ein. So wurden 2009 in Deutschland durch alle installierten Solaranlagen 3,6 Mio. Tonnen CO2 vermieden.

Bei uns scheint doch gar nicht so häufig die Sonne – lohnt sich Solarstrom überhaupt?

Bei uns scheint doch gar nicht so häufig die Sonne – lohnt sich Solarstrom überhaupt?

Solarstromanlagen rechnen sich bundesweit: Pro Quadratmeter genießt Deutschland bis zu 1.200 Kilowattstunden Sonnenenergie jährlich. Hocheffiziente Solarstromanlagen von SolarWorld arbeiten effektiv und sauber. Auch bei diffusem Licht, d. h. ohne direkten Sonnenschein, erwirtschaften die Solarstromanlagen noch gute Erträge.

Die Grafik zeigt den durchschnittlichen Monatsertrag einer Solarstromanlage in Kilowattstunden (kWh) pro Kilowatt(kW)-Anlagenleistung in vier aufeinander folgenden Jahren. Durch die lange Laufzeit fallen sonnenarme Jahre kaum ins Gewicht.

Auf vielen Dächern rechnen sich Solarstromanlagen - egal ob Flach- oder Schrägdach. In Deutschland erzielen selbst Anlagen mit einer Dachausrichtung in Richtung West oder Ost gute Renditen. Eine Süd-Ost ausgerichtete Anlage nutzt bei 40 Grad Neigung über 95 % der Sonnenenergie. Eine Anlage in Südausrichtung und einer 30 Grad Neigung nutzt 100 % der Sonnenkraft.



Warum wird mein Dach mit einer Solarstromanlage zum Dachsparbuch?

Warum wird mein Dach mit einer Solarstromanlage zum Dachsparbuch?

Investieren Sie krisensicher auf dem eigenen Dach und eröffnen Sie ein Dachsparbuch mit sonnigen Konditionen: Mit einer Solarstromanlage produzieren Sie saubere Energie und erhalten so eine sichere Rendite durch die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Vergütungen. Ihre Solarstromanlage wird zum „Dachsparbuch“ – über 20 Jahre gesichert.

Entnehmen Sie die Vergütungssätze für eine Inbetriebnahme in 2012 der folgenden Tabelle.



Inbetriebnahme

Installierte Anlagenleistung

bis 10 kW ¹

bis 1.000 kW ²

bis 10 MW

ab 01.04.2012

19,50

16,50

13,50

ab 01.05.2012

19,31

16,34

13,37

ab 01.06.2012

19,11

16,17

13,23

ab 01.07.2012

18,92

16,01

13,10

ab 01.08.2012

18,73

15,85

12,97

ab 01.09.2012

18,54

15,69

12,84

ab 01.10.2012

18,36

15,53

12,71

¹ Ab dem 01.01.2013 werden maximal 80 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.
² Ab dem 01.01.2013 werden maximal 90 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.



Ausnahmetatbestände

Für bestimmte Dachanlagen und Freiflächen gilt bei der zum 1. April in Kraft tretenden Vergütungsabsenkung eine Ausnahmeregelung:

Übergangsfrist für Dachanlagen
Dachanlagen, für die nachweislich eine Anfrage auf Netzanschlussbegehr (gemäߧ 5 EEG) vor dem 24. Februar 2012 vom Anlagenbetreiber abgeschickt wurde, sind von der Vergütungsabsenkung nicht betroffen bei Inbetriebnahme bis 30.6. (nach neuer technischer Inbetriebnahme). Die Anlagebetreiber erhalten die bis zum 30.03.2012 geltenden Vergütungssätzen 20 Jahre lang.

Übergangsfrist für Freiflächenanlagen
- Bei Aufstellungs- oder Änderungsbeschluss vor dem 1. März 2012 darf zu derzeit gültigen Vergütungskonditionen nach Maßgabe der technischen Inbetriebnahme bis zum 30. Juni 2012 installiert werden.
- Anlagen auf Konversionsflächen erhalten mit den gleichen Vorgaben eine verlängerte Übergangsfrist bis zum 30. September 2012. Die Anlagen dürfen zwischen dem 1. Juli und dem 30. September mit einem Vergütungssatz von 15,95 ct/kWh in Betrieb genommen werden (15% Degressionsschritt zum 1.7.2012).

Hinweis:

Ab dem 1. November 2012 wird die Höhe, um welche die Einspeisevergütung monatlich gekürzt wird, vierteljährlich angepasst – je nachdem, wie hoch der PV-Zubau in den vorangegangenen 3 bis 12 Monaten war. Die jährliche Absenkung der Einspeisevergütung ist auf höchstens 29% gedeckelt.

Weitere Informationen zur Optimierung des Eigenstromanteils und finden Sie in unserer detaillierten Auflistung der Vergütungssätzen.

Wie eröffne ich mein eigenes Dachsparbuch?

Wie eröffne ich mein eigenes Dachsparbuch?

  • Qualifizierte Fachhandwerker beraten Sie und planen Ihre Anlage.
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    Zertifizierte SolarWorld Fachpartner finden Sie hier
  • Mit den Planungsunterlagen beantragen Sie den Kredit.
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  • Ihre Solarstromanlage wird von SolarWorld produziert, zusammengestellt und verschickt.
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  • Jetzt sind Sie ihr eigener Stromproduzent und sind unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Behalten Sie mit unserem Zubehör alle Leistungsdaten im Blick und verbrauchen möglichst viel Strom selbst.

Wie wirtschaftlich ist es für mich, mein eigener Stromproduzent zu sein?

Wie wirtschaftlich ist es für mich, mein eigener Stromproduzent zu sein?

Mit Solarstrom lässt sich eine höhere Rendite als bei jeder klassischen Geldanlage erzielen. Die Einspeisevergütung ist durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) für 20 Jahre garantiert. So erhalten Sie von Ihrem Netzbetreiber für Solarstrom bares Geld, wenn Sie selbst erzeugten Strom ins Stromnetz einspeisen.

Mit einfachen Maßnahmen können Sie Ihren Eigenstromanteil steigern und erhöhen so den Ertrag Ihrer Solarstromanlage. Ziel ist, möglichst viel des auf dem Dach erzeugten Stroms, selbst zu nutzen. Ein Eigenstromanteil von 30 % lässt sich in den meisten Fällen ohne zusätzliche Maßnahmen erreichen. Durch gezieltes Einschalten von Verbrauchsgeräten können Sie auf 60 % Eigenstrom kommen. Technische Lösungen wie die Anlagenüberwachung Suntrol von SolarWorld helfen Ihnen, Ihr Energiemanagement zu verbessern. Mehr zur Optimierung des Eigenstroms und aktuelle Vergütungssätze

Welche Fördermittel gibt es denn zur Zeit?

Welche Fördermittel gibt es denn zur Zeit?

In der Tabelle können Sie sehen, welche Einspeisevergütungen für 20 Jahre garantiert gelten:



Inbetriebnahme

Installierte Anlagenleistung

bis 10 kW ¹

bis 1.000 kW ²

bis 10 MW

ab 01.04.2012

19,50

16,50

13,50

ab 01.05.2012

19,31

16,34

13,37

ab 01.06.2012

19,11

16,17

13,23

ab 01.07.2012

18,92

16,01

13,10

ab 01.08.2012

18,73

15,85

12,97

ab 01.09.2012

18,54

15,69

12,84

ab 01.10.2012

18,36

15,53

12,71

¹ Ab dem 01.01.2013 werden maximal 80 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.
² Ab dem 01.01.2013 werden maximal 90 % des erzeugten Stroms vergütet. Der Rest kann entweder selbst verbraucht oder frei vermarktet werden.

Ausnahmetatbestände

Für bestimmte Dachanlagen und Freiflächen gilt bei der zum 1. April in Kraft tretenden Vergütungsabsenkung eine Ausnahmeregelung:

Übergangsfrist für Dachanlagen
Dachanlagen, für die nachweislich eine Anfrage auf Netzanschlussbegehr (gemäߧ 5 EEG) vor dem 24. Februar 2012 vom Anlagenbetreiber abgeschickt wurde, sind von der Vergütungsabsenkung nicht betroffen bei Inbetriebnahme bis 30.6. (nach neuer technischer Inbetriebnahme). Die Anlagebetreiber erhalten die bis zum 30.03.2012 geltenden Vergütungssätzen 20 Jahre lang.

Übergangsfrist für Freiflächenanlagen
- Bei Aufstellungs- oder Änderungsbeschluss vor dem 1. März 2012 darf zu derzeit gültigen Vergütungskonditionen nach Maßgabe der technischen Inbetriebnahme bis zum 30. Juni 2012 installiert werden.
- Anlagen auf Konversionsflächen erhalten mit den gleichen Vorgaben eine verlängerte Übergangsfrist bis zum 30. September 2012. Die Anlagen dürfen zwischen dem 1. Juli und dem 30. September mit einem Vergütungssatz von 15,95 ct/kWh in Betrieb genommen werden (15% Degressionsschritt zum 1.7.2012).

Hinweis:

Ab dem 1. November 2012 wird die Höhe, um welche die Einspeisevergütung monatlich gekürzt wird, vierteljährlich angepasst – je nachdem, wie hoch der PV-Zubau in den vorangegangenen 3 bis 12 Monaten war. Die jährliche Absenkung der Einspeisevergütung ist auf höchstens 29% gedeckelt.

Wie kann ich eine Finanzierung gestalten?

Wie kann ich eine Finanzierung gestalten?

Eine Solaranlage kann durch Eigenmittel, einen Bausparvertrag oder durch ein Bankdarlehen finanziert werden. Viele Kreditinstitute bieten Sonderkredite für den Einstieg in die Photovoltaik beispielsweise die KfW Bankengruppe: Sie vergibt zinsgünstige Kredite und unterstützt die Anschaffung mit zinsverbilligten Darlehen, die bis zu 100  Prozent der Anschaffungskosten abdecken dürfen. Ein Kredit mindert zwar die absoluten Überschüsse, weil Sie aber weniger eigenes Geld einsetzen, steigt die Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Anträge für KfW-Darlehen müssen über die Hausbank gestellt werden. Sie erwartet meist einen Eigenkapitalanteil von etwa einem Viertel. Mitunter lohnt ein Vergleich mit Banken, die eigene Solarkredite anbieten. Dazu gehören die Umweltbank, die Deutsche Kreditbank (DKB) oder die GLS Bank.

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Brauche ich eine Baugenehmigung?

Eine Baugenehmigung ist bei dem Anbringen einer Photovoltaikanlage im Allgemeinen nicht erforderlich. Ausnahmen sind denkmalgeschützte Gebäude, da eine Solarstromanlage das optische Erscheinungsbild eines Hauses verändert. Bei einem solchen Fall muss eine Genehmigung von der lokalen Behörde einholt werden. Hierbei sollten Sie den Behörden darlegen, dass Ihre geplante Photovoltaikanlage das optische Erscheinungsbild Ihres denkmalgeschützten Hauses nur geringfügig beeinträchtigt.

Zudem können Sie sich bei Ihrem Antrag auf die Genehmigung einer Photovoltaikanlage auf die Änderungen des Bau- und Raumordnungsgesetzes von 1998 berufen. Danach gehört es zu den Aufgaben und Grundsätzen der Bauleitplanung, "die Belange des Umweltschutzes, auch durch die Nutzung Erneuerbarer Energien" zu berücksichtigen (§1 Abs. 5 Satz 2 Nr. 7 BauGB).

Welche Lebensdauer haben Solarstromanlagen?

Welche Lebensdauer haben Solarstromanlagen?

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert den Einspeisetarif für 20 Jahre. In der Regel ist die Lebensdauer moderner Solaranlagen deutlich länger. Ein Qualitätsmodul kann bis zu 35 Jahren gute Stromerträge bringen. Es gibt Anlagen, die seit Jahrzehnten fehlerfrei arbeiten. Zwar sinkt die Stromausbeute Jahr für Jahr leicht ab. Dennoch erzielen gute Module in Langzeitstudien auch nach 20 Jahren noch eine Energieausbeute von weit über 80 Prozent ihrer Nennleistung.

Als erstes Solarunternehmen gewährt SolarWorld für alle neu installierten Module eine lineare Leistungsgarantie über 25 Jahre sowie eine auf 10 Jahre erweiterte Produktgewährleistung. Darüber hinaus übernimmt SolarWorld die Transportkosten und eine Aufwandspauschale bei den Demontage- und Montagekosten und garantiert die Rücknahme nach Ablauf der Lebensdauer der Module.

Grundsätzlich ist eine Solarstromanlage sehr wartungs- und störungsarm. Lediglich die Wechselrichter müssen i. d. R. nach ungefähr 10 Jahren ausgetauscht werden.

Wie erhalte ich ein Angebot über SolarWorld Produkte?

Wie erhalte ich ein Angebot über SolarWorld Produkte?

Beim Kauf einer Solarstromanlage ist nicht nur die verwendete Technik, sondern auch guter Service und Garantien entscheidend. Persönliche Beratung erhalten die vom kompetenten SolarWorld Fachpartner aus Handel und Handwerk. Er bietet Ihnen von der Planung bis hin zur Installation und Wartung Ihrer Solarstromanlage, alles aus einer Hand. Hier finden Sie Ihren SolarWorld Fachpartner ganz in Ihrer Nähe, der Sie rund um das Thema Solarstrom informieren kann.

Ist mein Dach überhaupt geeignet?

Ist mein Dach überhaupt geeignet?

Die Strahlungsintensität in Deutschland ist in allen Regionen des Landes groß genug, um Solarstromanlagen rentabel zu betreiben. Grundsätzlich können Solarstromanlagen überall dort installiert werden, wo ausreichend Licht hinfällt. Einen optimalen Ertrag bietet eine südorientierte Fläche mit etwa 30° Neigung. Eine Abweichung nach Südwest/Südost oder Neigungen zwischen 25° und 60° verringern den Energieertrag nur geringfügig. Verschattungen durch Bäume, Nachbarhäuser, Giebel, Antennen u. Ä. sollten vermieden werden, da sie den Stromertrag deutlich reduzieren.

Bei Flachdach-, Schrägdach- oder Freifeldanlagen kommen Gestellsysteme zum Einsatz, die eine optimale Ausrichtung der Solarstrommodule gewährleisten.

Aufdach
Für alle vorhandenen Schrägdachflächen: Die Aufdachanlage wird ohne Eingriff in die Dichtigkeit der Dachhaut auf ein bestehendes Dach montiert.


Flachdach
Für Flachdächer gibt es Gestell- und Kunststoffwannensysteme, welche die Module sicher und in einem optimalen Winkel zur Sonne aufständern.



Freifeld
Anlagensysteme, die perfekt auf variierende oder unebene Untergründe und Landschaften einstellbar sind; als Standalone-Anwendung oder im Verbund in einem Solarpark.

SolarWorld bietet mit Sunfix plus Montagesysteme, die individuell auf die Bausituation und die statischen Erfordernisse angepasst werden. So wird die optimale und sichere Nutzung der Installationsfläche ermöglicht.

Muss Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden?

Muss Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist werden?

Derzeit kann selbst produzierter Strom sowohl ins das öffentliche Stromnetz eingepeist wie auch selbst direkt verbraucht werden. Eine Einspeisung ins Stromnetz wird im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergütet. Darüber hinaus regelt das EEG die Vergütung von selbst genutztem Solarstrom in Abhängigkeit von Anlagengröße und vom Anteil an selbst verbrauchtem Strom. Je höher der Anteil an Eigenverbrauch ist, desto höher ist die Rendite der Solarstromanlage. Beispielsweise erhalten Solarstromproduzenten eine Vergütung in Höhe von 12,43 Cent je Kilowattstunde bei einem Anlagenertrag bis 30 Kilowattstunden und einem Eigenverbrauchsanteil über 30 % ab dem 01.01.2012 Mehr zum Thema Eigenstrom

Zudem kann Solarstrom direkt dort genutzt werden, wo kein Netzanschluss vorhanden ist, z. B. in den Ländern des Südens zum Betreiben von Kühlschränken und Lampen in Krankenhäusern in netzfern gelegenen Siedlungen. In Deutschland werden diese sogenannten "Inselsysteme" im kleineren Maßstab einsetzt, z. B. für solare Gartenlampen, Teichpumpen, Parkticketautomaten. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit werden diese häufig mit einem Akku als Energiespeicher ausgestattet.

Wie wird meine installierte Solarstromanlage ans Netz angeschlossen?

Wie wird meine installierte Solarstromanlage ans Netz angeschlossen?

Ihre Anlage steht? Dann nichts wie ab ans Netz und sauberen Sonnenstrom ernten. Die Inbetriebnahme einer Solarstromanlage erfolgt üblicherweise durch den Fachhandwerker, der die Installations durchgeführt hat. Er kontaktiert Ihren örtlichen Stromversorger wegen des Netzanschlusses. Ein Vertreter des Netzbetreibers kümmert sich parallel um den Anschluss des Einspeisezählers sowie die Elektro- und Netzsicherheit. Spätestens am Tag der Inbetriebnahme muss die Anlage der Bundesnetzangentur gemeldet werden. Nur mit der Anmeldung ist der örtliche Versorger verpflichtet für Ihren produzierten Strom die Einspeisevergütung zu zahlen.

Ist meine Anlage erst einmal installiert, wer kümmert sich um die Wartung?

Ist meine Anlage erst einmal installiert, wer kümmert sich um die Wartung?

Der Wartungsaufwand bei einer Solarstromanlage ist gering, jedoch ist eine Zählermiete zu zahlen. Staub und Schmutz auf den Solarmodulen werden i. d. R. in ausreichendem Maße durch Schnee und Regen entfernt. Besonders grobe Verschmutzungen (z.B. bei Laub und Vogelkot), die eine echte Teilbeschattung der Anlage verursachen, sollten möglichst schnell entfernt werden. Auch sollten eventuelle Reinigungen und kleinere Reparaturen bei den Betriebskosten berücksichtigt werden.

Damit Ihre Anlage auf Dauer auf höchstem Niveau arbeitet, sollte sie regelmäßig von Ihrem SolarWorld Fachpartner gewartet werden. Die wichtigste Arbeit ist das regelmäßige Ablesen des Stromzählers, damit Sie eine Störung, so selten diese in der Praxis auch auftritt, frühzeitig erkennen. Der beste Weg, um sich abzusichern, ist der Abschluss eines Wartungsvertrages. So wird die Anlage einmal im Jahr - vor den sonnenreichen Monaten - auf Ihre Leistungsfähigkeit überprüft.

Muss ich eine Solarstromanlage versichern?

Muss ich eine Solarstromanlage versichern?

Auf der sicheren Seite - mit einer Gebäudeversicherung können Sie für einen finanziellen Ausgleich bei Schäden wie beispielsweise durch Wettereinflüsse, Vandalismus oder Diebstahl sorgen. Erkundigen Sie sich einfach bei Ihrer Versicherung, welcher Abschluss - zusätzlich zu Ihrer Haftpflichtversicherung - für Sie in Frage kommt.

SolarWorld bietet in Kooperation mit der ERGO Versicherungsgruppe ein umfassendes und kostenloses Versicherungspaket an. Diese Spezialversicherung ist auf Wunsch Bestandteil der SolarWorld-Bausätze. Sie kombiniert eine Allgefahren-, Betriebsunterbrechungs-, Minderertrags- und Baudeckungsversicherung und sichert Ihr Investment maximal ab.

Wird bei der Herstellung einer Photovoltaikanlage nicht viel mehr Energie verbraucht, als sie im Laufe Ihres Lebens erzeugt?

Wird bei der Herstellung einer Photovoltaikanlage nicht viel mehr Energie verbraucht, als sie im Laufe Ihres Lebens erzeugt?

Die energetische Amortisationszeit von Solarstromanlagen hängt vom energetischen Ertrag und der Anlagennutzungsdauer der verwendeten Modultechnik ab. An sonnenreichen Standorten wie im nördlichen Afrika hat eine Solarstromanlage bereits nach einem Jahr in Betrieb mehr sauberen Strom erzeugt, als bei ihrer Produktion verbraucht wurde.

Kristalline Solarstrommodule von SolarWorld, die in Deutschland installiert wurden, haben eine energetische Amortisationszeit von etwa einem Jahr.