Silizium

Informationen zur Silizium-Produktion

Diese Gesellschaften der SolarWorld AG decken unsere Siliziumproduktion und -aufbereitung ab:
JSSi GmbH
Deutsche Solar GmbH

Standort Freiberg

In unserer Broschüre zum Standort Freiberg können Sie sich umfassend zu den einzelnen Schritten der Wertschöpfungskette informieren.
Standortbroschüre Freiberg

Themenkarte

Hier können Sie Informationen zu der Silizium-aufbereitung der SolarWorld AG als PDF herunterladen

Themenkarte - Silizium

Silizium

Silizium bildet den Ausgangsstoff unseres solaren Produktionskreislaufs. Es wird aus Sand gewonnen, welcher überwiegend aus Siliziumdioxid besteht. Als zweithäufigstes Element der Erdkruste ist Silizium unbegrenzt verfügbar.

Um die Siliziumversorgung langfristig zu gewährleisten, setzt die SolarWorld AG neben der konzerninternen Herstellung auf langfristige Lieferverträge und auf das Recycling von Zwischen- und Endprodukten.

Deutsche Solar GmbH prüft Methoden zur Siliziumversorgung

Die in Freiberg ansässige im Jahr 2000 gegründete Deutsche Solar GmbH übernimmt die langfristige strategische Absicherung des Siliziumbedarfs der SolarWorld AG. Das Recycling von Siliziumprodukten wird durch die Entwicklung neuer Herstellungstechnologien ergänzt.

Joint Venture mit Qatar Foundation

Im Jahr 2010 konnte die SolarWorld AG ein Joint Venture zur Siliziumherstellung schließen: Mit 29% beteiligte sich die SolarWorld AG an dem neu gegründeten Joint Venture Qatar Solar Technologies (QST) mit Sitz im Emirat Katar.
Das Joint Venture errichtet dort die erste Produktionsstätte für Polysilizium auf der Arabischen Halbinsel. Partner sind die Qatar Foundation (70%) und die Qatar Development Bank (1%). Das ursprünglich auf eine Nennkapazität von 3600 Jahrestonnen ausgelegte Projekt wurde 2011 auf 7200 Jahrestonnen erweitert. Das Projekt wird nun in 2 Schritten je 3600 Jahrestonnen Kapazität realisiert, genannt train 1 und 2. Für 2014 ist die Inbetriebnahme der Anlage geplant. Am Standort Ras Laffan wird Reinstsilizium für die Photovoltaik nach dem sogenannten Siemens-Verfahren hergestellt. Dabei wird aus unreinem metallurgischem Silizium gasförmiges Trichlorsilan erzeugt, welches durch Destillation gereinigt und dann in speziellen Reaktoren wieder als Silizium abgeschieden wird. Ziel dieses großen stofflichen Kreisprozesses ist, mit minimalen Stoffverlusten und optimalem Energieaufwand Solarsilizium zu erzeugen.